BENEFIZKONZERT ZUGUNSTEN DER BERGRETTUNG SALZBURG

PROGRAMM
Gioachino Rossini, Ouvertüre aus der Oper Il barbiere di Siviglia
Wolfgang A. Mozart, Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll KV 466
** Pause **
Gioachino Rossini, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart, „Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene“ KV 505
Gioachino Rossini, Cavatina „Una voce poco fa“ aus der Oper Il barbiere di Siviglia
Gioachino Rossini, Ouvertüre aus der Oper L’italiana in Algeri
BESETZUNG
Orchestra Sinfonica della Magna Grecia
Claudio Cohen, Dirigent
Francesco Nicolosi, Klavier
Nicola Bertolini, Klarinette
Maria Giulia Milano, Sopran
Raffaele D’Angelo, Klavier
Die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Gioachino Rossini verbindet musikalische Brillanz mit dramatischer Ausdruckskraft. Beide Komponisten prägten die europäische Musikgeschichte auf einzigartige Weise und stehen bis heute für die Verbindung von virtuoser Technik, melodischer Schönheit und theatralischer Energie.
Während Rossinis Ouvertüren und Arien die temperamentvolle Welt der italienischen Oper mit ihrer charakteristischen Leichtigkeit und rhythmischen Vitalität eröffnen, führt Mozarts Musik in eine tiefere emotionale Dimension. Sein Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll zählt zu den eindrucksvollsten und dramatischsten Werken der klassischen Konzertliteratur. Mit der Konzertarie „Ch’io mi scordi di te?“ entsteht zudem ein besonders intimer musikalischer Dialog zwischen Stimme, Klavier und Orchester.
Die Matinee des Orchestra Sinfonica della Magna Grecia vereint Oper, Konzert und virtuoses Solospiel zu einem lebendigen musikalischen Panorama.
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ÜBER DIE KÜNSTLER:INNEN
Claudio Cohen, Titulardirigent und künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters des Teatro Nacional Cláudio Santoro, ist Ehrenbürger von Brasília und eine prägende Persönlichkeit der internationalen Musikszene. Als Dirigent und Gastkünstler wirkte er bei bedeutenden Festivals und Orchestern weltweit. Er ist Gründungsmitglied des Orchesters, in dem er auch als Spalla tätig war, sowie ehemaliges Mitglied des Brasília Quartetts, mit dem er international tourte und mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Sharp Award (1993) und dem Carlos Gomes Award (2004). Weitere Ehrungen umfassen u. a. den OK Culture Award sowie eine Nominierung für den TIM Music Award. Cohen ist Mitglied der Brasilianischen Akademie für Literatur und Musik (ALMUB) und Träger zahlreicher staatlicher und kultureller Auszeichnungen, darunter mehrere Verdienstorden Brasílias und des Bundesdistrikts. Seine internationale Dirigiertätigkeit führte ihn u. a. nach Europa, Amerika, Asien und den Nahen Osten. 2022 wurde ihm das Goldene Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich verliehen.
Im Oktober 2025 erhielt er in Wien den Titel „Botschafter für den Frieden“ der Universal Peace Federation (UPF), eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich durch Kunst, Bildung oder gesellschaftliches Engagement für Dialog, Solidarität und internationale Zusammenarbeit einsetzen.
Nicola Bertolini (*2007) studiert Klarinette bei Laura Magistrelli am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand sowie bei Calogero Palermo an der Akademie „Scatola Sonora“ in Rom. Trotz seines jungen Alters hat er bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen, darunter den Tradate City Competition, den Mercadante-Wettbewerb in Neapel sowie Wettbewerbe in Stresa, Giussano, Rom und Mailand. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in renommierte Säle und auf internationale Bühnen, u. a. in die USA (Carnegie Hall New York), nach Europa und Asien sowie nach Mexiko. Er trat sowohl als Solist als auch in Kammermusikformationen auf und arbeitete mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland zusammen, darunter das Kasachische Staatliche Symphonieorchester, das Symphonieorchester „Guido d’Arezzo“ Mailand, das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim sowie das Symphonieorchester Puebla. Derzeit ist Nicola Bertolini Soloklarinettist im Orchester „INERBA“ der Europäischen Musikakademie Erba sowie im Guido d’Arezzo Orchester Mailand.
Maria Giulia Milano, lyrischer Koloratursopran, schloss ihr Gesangsstudium am Konservatorium „E. R. Duni“ in Matera bei Maestro Enzo Di Matteo mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie am selben Haus ein Masterstudium im Fach Klavier. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertierte an bedeutenden Häusern im In- und Ausland, darunter das Teatro Petruzzelli in Bari, das Auditorio Nacional in Madrid, die Berliner Philharmonie, das Rudolfinum in Prag sowie die Carnegie Hall in New York. Mit ihrem warmen und zugleich brillanten Timbre widmet sie sich einem breit gefächerten Repertoire, das von Kammer- und geistlicher Musik bis hin zu zentralen Werken der Oper und Operette reicht. Derzeit ist sie als Dozentin am Konservatorium „C. G. da Venosa“ in Potenza tätig.
Raffaele D´Angelo (*1999) zählt zu den herausragenden Vertretern seiner Generation. Der Pianist schloss sein Studium am Konservatorium „G. da Venosa“ in Potenza bei Maestro Marco Schiavo mit Auszeichnung ab und vervollkommnete sich an der International Piano Academy of Imola bei Ingrid Fliter und Alessandro Taverna, wo er auch ein Masterstudium in Musikwissenschaft absolvierte. Er konzertiert als Solist sowie in der Kammermusik – u. a. als festes Mitglied des Beethoven Trios und des Shahrazād Ensembles – und tritt mit renommierten Orchestern bei bedeutenden Konzertreihen in führenden Sälen auf, darunter das Mozarteum (Großer Saal), das Auditorio Nacional in Madrid, das Rudolfinum in Prag und die Berliner Philharmonie. Zu seinen künstlerischen Partnern zählen Persönlichkeiten wie Bruno Canino, Uto Ughi sowie Musiker des Teatro San Carlo in Neapel. Darüber hinaus arbeitete er mit bekannten Schauspielern wie Michele Placido und Paolo Conticini zusammen. Er war Mitglied des Verwaltungsrats des Konservatoriums „G. da Venosa“ sowie der Universität Basilicata und ist heute Präsident und künstlerischer Leiter der Basilicata Concert Society, mit der er sich der Förderung und Verbreitung klassischer Musik widmet.
Das Orchestra Magna Grecia zählt zu den renommiertesten und dynamischsten sinfonischen Formationen Italiens; sein besonderes Anliegen ist es, die große italienische und internationale Musiktradition durch Aufführungen auf höchstem künstlerischem Niveau zu fördern. Das 1992 gegründete Orchester erhielt im Jahr 2002 die Anerkennung als ICO (Istituzione Concertistico Orchestrale) durch den italienischen Staat. Im Jahr 2013 wurde ihm der prestigeträchtige Premio Abbiati verliehen. Im Laufe der Jahre hat sich das Orchestra Magna Grecia national wie international einen bedeutenden Ruf erworben und zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Fähigkeit aus, ein vielfältiges Repertoire zu interpretieren, das von klassischer bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht. Obwohl fest im italienischen Konzertleben verwurzelt, mit über 130 Konzerten jährlich in allen Regionen Italiens und insbesondere im Süden des Landes, hat das Orchestra Magna Grecia seine Tätigkeit auch über die nationalen Grenzen hinaus ausgedehnt und seine Kunst in Theatern und Konzertsälen aller Kontinente präsentiert. Das Orchester unternahm zahlreiche internationale Tourneen und trat in den wichtigsten europäischen Hauptstädten, in Amerika, im Orient und in Asien auf, wodurch es seine Stellung als musikalische Exzellenz auf globaler Ebene festigte – mit über 100 Konzerten weltweit.
Veranstalter: Società Italiana della Musica da Camera, 84040 Casal Velino, Italien