BENEFIZKONZERT ZUGUNSTEN DER BERGRETTUNG SALZBURG

PROGRAMM
Wolfgang A. Mozart, Sinfonie Nr. 31 KV 297 „Paris“
Joseph Haydn, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 11 D-Dur Hob. XVIII:11
** Pause **
Ludwig van Beethoven, Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
BESETZUNG
Orchestra Sinfonica della Magna Grecia
Piero Romano, Dirigent
Gernot Winischhofer, Violine
Alexander Hülshoff, Violoncello
Marco Schiavo, Klavier
Raffaele D’Angelo, Klavier
Das Programm vereint drei zentrale Werke der Wiener Klassik: Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 „Paris“, entstanden 1778 für das Pariser Publikum, besticht durch ihre erweiterte Orchesterbesetzung und brillante Klangwirkung. Joseph Haydns Klavierkonzert Nr. 11 D-Dur Hob. XVIII:11 zählt zu seinen bedeutendsten konzertanten Werken und verbindet virtuose Solopassagen mit klarer formaler Struktur. Ludwig van Beethovens Tripelkonzert C-Dur op. 56 führt drei Soloinstrumente – Klavier, Violine und Violoncello – in einen kammermusikalisch geprägten Dialog mit dem Orchester und nimmt eine besondere Stellung in seinem Œuvre ein.
- Please activate JavaScript to continue with your donation.
ÜBER DIE KÜNSTLER:INNEN
Piero Romano wurde 2018 wurde vom Präsidenten der Italienischen Republik, Sergio Mattarella, der Ehrentitel „Cavaliere della Repubblica“ verliehen. Als Pianist, Dirigent und künstlerischer Leiter verbindet er vielseitige künstlerische Tätigkeit mit organisatorischer Kompetenz. Er arbeitete mit zahlreichen international renommierten Künstler:innen und tritt regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen weltweit auf, darunter die Carnegie Hall in New York und das Auditorio Nacional in Madrid. Als künstlerischer Leiter des Orchestra Magna Grecia prägt er maßgeblich dessen Entwicklung. Zudem lehrt er am Konservatorium in Matera und initiiert innovative Musikprojekte.
Gernot Winischhofer, Violine, wurde in Wien geboren und erhielt seine Ausbildung an der Wiener Musikhochschule bei Hertha Binder, Alexander Arenkov und Sándor Végh sowie in Meisterkursen u. a. bei Gidon Kremer, André Gertler, Max Rostal und Wolfgang Schneiderhan. Ein weiterführendes Studium am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei Valery Klimov schloss er ebenso mit Auszeichnung ab wie sein Wiener Diplom. Zahlreiche nationale und internationale Preise begleiteten seinen künstlerischen Weg. Als Solist konzertierte er mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten und unter renommierten Dirigenten sowie mit führenden Orchestern Europas. Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn in namhafte Säle wie die Carnegie Hall New York, den Wiener Musikverein, das Große Festspielhaus Salzburg und das Prager Rudolfinum. Winischhofer ist Gründer mehrerer renommierter Kammermusikensembles, darunter das Oistrach-Ensemble und die Camerata Vienna. Seit 1987 ist er künstlerischer Leiter des Ost-West Musikfestes. Er spielt die berühmte Maggini-Violine „Ole Bull“ (um 1600).
Alexander Hülshoff, in der Pfalz aufgewachsen, zählt zu den profilierten Cellisten seiner Generation und ist international als Solist und Kammermusiker tätig. Sein Spiel zeichnet sich durch große Ausdruckskraft, Wärme und klangliche Differenzierung aus. Er konzertiert mit renommierten Orchestern in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Die Kammermusik bildet einen zentralen Schwerpunkt seines Wirkens, u. a. als Mitglied des Trio Bamberg und in Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern in bedeutenden Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie oder der Wigmore Hall. Er ist Initiator und künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Kloster Kamp sowie der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Seit 1997 lehrt er als Professor für Violoncello an der Folkwang Universität der Künste. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren seine künstlerische Bandbreite.
Raffaele D´Angelo (*1999) zählt zu den herausragenden Vertretern seiner Generation. Der Pianist schloss sein Studium am Konservatorium „G. da Venosa“ in Potenza bei Maestro Marco Schiavo mit Auszeichnung ab und vervollkommnete sich an der International Piano Academy of Imola bei Ingrid Fliter und Alessandro Taverna, wo er auch ein Masterstudium in Musikwissenschaft absolvierte. Er konzertiert als Solist sowie in der Kammermusik – u. a. als festes Mitglied des Beethoven Trios und des Shahrazād Ensembles – und tritt mit renommierten Orchestern bei bedeutenden Konzertreihen in führenden Sälen auf, darunter das Mozarteum (Großer Saal), das Auditorio Nacional in Madrid, das Rudolfinum in Prag und die Berliner Philharmonie. Zu seinen künstlerischen Partnern zählen Persönlichkeiten wie Bruno Canino, Uto Ughi sowie Musiker des Teatro San Carlo in Neapel. Darüber hinaus arbeitete er mit bekannten Schauspielern wie Michele Placido und Paolo Conticini zusammen. Er war Mitglied des Verwaltungsrats des Konservatoriums „G. da Venosa“ sowie der Universität Basilicata und ist heute Präsident und künstlerischer Leiter der Basilicata Concert Society, mit der er sich der Förderung und Verbreitung klassischer Musik widmet.
Marco Schiavo, geboren in Casal Velino (Italien), zählt zu den international gefragten Pianisten seiner Generation. Seit seinem Debüt 1992 in Moskau und St. Petersburg konzertierte er in renommierten Sälen wie der Carnegie Hall New York, dem Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie und dem Teatro Colón in Buenos Aires. Als Solist arbeitete er mit bedeutenden Orchestern und Künstlerpersönlichkeiten zusammen und wurde von der internationalen Presse für seine Dynamik und Musikalität hervorgehoben. Seine Diskografie umfasst u. a. Einspielungen der Beethoven-Klavierkonzerte sowie zahlreiche Aufnahmen als Solist und im Duo. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Professor am Konservatorium in Potenza, gibt weltweit Meisterkurse und wirkt als künstlerischer Leiter mehrerer internationaler Musikfestivals.
Das Orchestra Magna Grecia zählt zu den renommiertesten und dynamischsten sinfonischen Formationen Italiens; sein besonderes Anliegen ist es, die große italienische und internationale Musiktradition durch Aufführungen auf höchstem künstlerischem Niveau zu fördern. Das 1992 gegründete Orchester erhielt im Jahr 2002 die Anerkennung als ICO (Istituzione Concertistico Orchestrale) durch den italienischen Staat. Im Jahr 2013 wurde ihm der prestigeträchtige Premio Abbiati verliehen. Im Laufe der Jahre hat sich das Orchestra Magna Grecia national wie international einen bedeutenden Ruf erworben und zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Fähigkeit aus, ein vielfältiges Repertoire zu interpretieren, das von klassischer bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht. Obwohl fest im italienischen Konzertleben verwurzelt, mit über 130 Konzerten jährlich in allen Regionen Italiens und insbesondere im Süden des Landes, hat das Orchestra Magna Grecia seine Tätigkeit auch über die nationalen Grenzen hinaus ausgedehnt und seine Kunst in Theatern und Konzertsälen aller Kontinente präsentiert. Das Orchester unternahm zahlreiche internationale Tourneen und trat in den wichtigsten europäischen Hauptstädten, in Amerika, im Orient und in Asien auf, wodurch es seine Stellung als musikalische Exzellenz auf globaler Ebene festigte – mit über 100 Konzerten weltweit.
Veranstalter: Società Italiana della Musica da Camera, 84040 Casal Velino, Italien